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SCL Young Tigers: Neuausrichtung bei der U21-Elit ab 2027/28

Die SCL Young Tigers richten das Coaching-Team ihrer U21-Elit auf die Saison 2027/28 neu aus. Damit steht bei der höchsten Nachwuchsmannschaft der Langnauer eine Veränderung an. Noch für die laufende Saison hatte der Klub ausdrücklich auf Kontinuität gesetzt. Der Entscheid betrifft einen wichtigen Bereich der Ausbildung zukünftiger National-League-Spieler. In der Saison 2026/27 wird die U21-Elit von Jörg Reber als Headcoach betreut. Scott Jacklin arbeitet als Assistenztrainer und übernimmt zusätzlich Aufgaben in der technischen und läuferischen Ausbildung auf den Nachwuchsstufen U14 bis U21. Die Mannschaft trainiert im Campus Langnau, dem zentralen Ausbildungsstandort der Tigers. Die Bedeutung der Nachwuchsarbeit zeigt sich an den jüngsten Personalentscheidungen der ersten Mannschaft. Mit Niclas Rentsch und Torhüter Jovin Trachsel haben zwei junge Spieler aus der eigenen Organisation bereits längerfristige Profiperspektiven erhalten. Die künftige Betreuung der U21-Elit ist deshalb auch für die sportliche Entwicklung des National-League-Klubs von Bedeutung.

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Russland-Rückkehr: Swiss Ice Hockey bleibt neutral – Marc Lüthi wartet auf IIHF

Swiss Ice Hockey hält sich im Streit um die Rückkehr russischer Nationalmannschaften an internationale Eishockeyturniere weiterhin zurück. Verbandspräsident Marc Lüthi erklärte am Donnerstag, 5. November 2026, dass sich die Schweiz der Tragweite des Urteils des Internationalen Sportgerichtshofs CAS bewusst sei. Der Verband nehme derzeit eine neutrale Haltung ein und warte die Entscheidungen des Weltverbands IIHF ab. Das CAS hatte am 30. Oktober den Ausschluss russischer Nationalmannschaften von fünf Weltmeisterschaften 2027 aufgehoben. Seither wächst der Widerstand in Europa. Finnland, Schweden, Dänemark, Norwegen und Lettland haben angekündigt, nicht gegen Russland anzutreten. Gastgeber Deutschland lehnt die Rückkehr ebenfalls ab und prüft die Konsequenzen für die Männer-WM im kommenden Mai. Die Schweizer Nationalmannschaft ist von der Entwicklung unmittelbar betroffen. Sie soll am 13. Mai 2027 gegen Deutschland das WM-Eröffnungsspiel in Gelsenkirchen bestreiten. In ihrer Vorrundengruppe stehen mit Finnland, Schweden und Lettland gleich drei Nationen, die Begegnungen mit Russland verweigern wollen. Ob die bisherige Gruppeneinteilung bestehen bleibt, muss die IIHF klären.

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SCL Tigers holen Loris Wey leihweise vom EV Zug

Die SCL Tigers verstärken ihren Angriff mit einem jungen Schweizer Spieler. Loris Wey wechselt leihweise vom EV Zug nach Langnau. Der 20-jährige Stürmer erhält damit die Möglichkeit, sich in einem neuen Umfeld auf National-League-Niveau weiterzuentwickeln. Für die Emmentaler bedeutet die Verpflichtung zusätzliche personelle Möglichkeiten in einer Phase mit mehreren verletzten Spielern. Wey stammt aus Cham und durchlief seine Ausbildung unter anderem beim EHC Seewen sowie in der Nachwuchsorganisation des EV Zug. Der Rechtsschütze gehört zum erweiterten Kader der Zuger National-League-Mannschaft und sammelte bereits Erfahrungen im Schweizer Nachwuchs-Nationalteam. Sein Vertrag beim EVZ läuft bis Ende Saison 2026/27. Für Langnau kommt die Verstärkung zu einem günstigen Zeitpunkt. Trainer Thierry Paterlini musste zuletzt auf mehrere Spieler verzichten, darunter Joel Salzgeber und Oskars Lapinskis. Nach der 2:3-Auswärtsniederlage gegen Zug steht für die Tigers am 13. November das nächste Meisterschaftsspiel beim HC Lugano an.

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Juuso Riikola bleibt bis 2029 bei den SCL Tigers

Die SCL Tigers haben den Vertrag mit Juuso Riikola vorzeitig bis Ende Saison 2028/29 verlängert. Der 32-jährige finnische Nationalverteidiger bleibt damit langfristig in Langnau. Für die Emmentaler ist es die nächste wichtige Personalentscheidung bei ihren ausländischen Leistungsträgern. Riikola spielt seit 2023 für die Tigers und absolviert derzeit seine vierte National-League-Saison im Emmental. In 17 Saisonspielen gelangen ihm drei Tore und acht Assists. Der Abwehrspieler gehört zum Captains-Team und wird regelmässig in Überzahl und Unterzahl eingesetzt. Sportchef Pascal Müller sichert damit eine Säule der Defensive. Mit Hannes Björninen und Saku Mäenalanen haben bereits zwei weitere finnische Leistungsträger bis 2029 verlängert. Langnau setzt erkennbar auf eine eingespielte Führungsachse.

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Hockey-Nati muss dreimal umstellen – Mats Alge vor seinem Debüt

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft muss unmittelbar vor den NOCCO Hockey Games in Helsinki drei Änderungen vornehmen. Nationaltrainer Jan Cadieux verzichtet auf Iñaki Baragano, Luca Fazzini und Damien Riat. Dafür rücken Lukas Frick vom HC Davos, Mats Alge vom SC Bern und Axel Simic vom Lausanne HC ins Aufgebot. Für den 23-jährigen Alge ist es die erste Berufung in die A-Nationalmannschaft. Die Swiss Ice Hockey Federation bestätigt die Anpassungen am Montag, 2. November 2026. Frick ersetzt Baragano in der Verteidigung, während Alge und Simic die beiden freien Plätze im Angriff übernehmen. Die Schweiz reist weiterhin mit zwei Torhütern, neun Verteidigern und 15 Stürmern nach Finnland. Das Aufgebot umfasst damit 26 Spieler. Besonders interessant ist die zusätzliche Chance für einen jungen Schweizer Stürmer. Bereits im ursprünglichen Kader standen fünf Spieler vor ihrem ersten A-Länderspiel. Mit Alge erhöht sich diese Zahl auf sechs. Das Turnier gegen Finnland, Schweden und Tschechien dient Cadieux als erste internationale Standortbestimmung der Saison 2026/27.

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HC Lugano verpflichtet Dario Allenspach und verlängert mit Santeri Alatalo

Der HC Lugano stellt wichtige Weichen für die kommenden Spielzeiten. Die Tessiner verpflichten den 24-jährigen Schweizer Nationalstürmer Dario Allenspach von den SCL Tigers mit einem Zweijahresvertrag ab Sommer 2027. Gleichzeitig verlängert der Klub mit dem erfahrenen Verteidiger Santeri Alatalo bis 2028, inklusive Option auf eine weitere Saison. Allenspach bleibt zunächst in Langnau und wechselt zur Saison 2027/28 in die Cornèr Arena. Der Appenzeller hat bereits 320 National-League-Partien bestritten und dabei 35 Tore sowie 37 Assists gesammelt. Besonders bemerkenswert: Er steht erstmals im Aufgebot der Schweizer A-Nationalmannschaft und reist mit dem Team von Jan Cadieux nach Finnland. Mit Alatalo bindet Lugano gleichzeitig einen seiner wichtigsten Führungsspieler. Der 36-jährige Verteidiger besitzt die schweizerische und finnische Staatsbürgerschaft und gehört seit 2021 zum Kader der Bianconeri. In 299 Spielen für Lugano erzielte er 29 Tore und bereitete weitere 117 Treffer vor. Die beiden Personalentscheide verbinden Zukunftsplanung mit Erfahrung.

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Vesey schiesst Genf 14 Sekunden vor Schluss zum Sieg gegen Biel

Genève-Servette gewinnt ein dramatisches National-League-Spiel gegen den EHC Biel mit 3:2 (2:1, 0:0, 1:1). Jimmy Vesey erzielt am Samstag, 31. Oktober 2026, nur 14 Sekunden vor der Schlusssirene den entscheidenden Treffer. Besonders bitter für die Seeländer: Dominic Zwerger hatte erst 68 Sekunden zuvor den späten Ausgleich erzielt. Die Genfer feiern damit trotz zehn verletzter Spieler den dritten Sieg innerhalb einer Woche. Vor 5'881 Zuschauern in Les Vernets bringen Nicolas Müller und Simas Ignatavicius die Gastgeber bereits im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Lias Andersson verkürzt kurz vor der Pause. Anschliessend verteidigt Genève-Servette seinen knappen Vorsprung lange erfolgreich, ehe das Spiel in den letzten 82 Sekunden eine dramatische Wendung nimmt. Für die Mannschaft von Sam Hallam ist der Erfolg besonders wertvoll. Mit acht von neun möglichen Punkten aus den letzten drei Begegnungen verbessert sich Genève-Servette auf 32 Zähler aus 19 Spielen und erreicht den dritten Tabellenplatz. Biel bleibt trotz 37 Torschüssen bei 23 Punkten stehen.

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Zug demütigt SC Bern mit 8:1 – sieben Tore ohne Antwort

Der EV Zug fügt dem SC Bern eine historische Heimschlappe zu. Die Zentralschweizer gewinnen am Samstag, 31. Oktober 2026, in der PostFinance Arena mit 8:1 (0:0, 4:0, 4:1). Nach einem ausgeglichenen Startdrittel bricht die Berner Defensive vollständig auseinander. Tomáš Tatar und Grégory Hofmann treffen jeweils doppelt, während Sven Senteler drei Assists beisteuert. Robin Nico Antenen eröffnet in der 26. Minute das Skore. Jan Kovář, Hofmann und Tatar bauen die Führung bis zur zweiten Pause auf 4:0 aus. Im Schlussdrittel erhöht Zug innerhalb von knapp vier Minuten auf 7:0. Erst danach gelingt Waltteri Merelä der einzige Berner Treffer. Für die Mannschaft von Serge Aubin ist die Niederlage besonders bitter. Noch am Freitag hatten die Berner auswärts beim HC Ajoie mit 4:1 gewonnen. Zug dagegen bestätigt seine aufsteigende Form und zieht mit nun 28 Punkten nach Punkten mit dem SCB gleich.

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SC Bern gewinnt bei Ajoie – Abols und Dionicio entscheiden mit Doppelschlag

Der SC Bern kehrt in der National League auf die Siegerstrasse zurück. Die Berner gewinnen am Freitagabend, 30. Oktober 2026, auswärts beim HC Ajoie mit 4:1. Nic Balestra und Marco Müller bringen den SCB mit zwei Toren in Führung, ehe Julius Nättinen für die Jurassier verkürzt. Erst ein Doppelschlag von Rodrigo Abols und Rodwin Dionicio innerhalb von elf Sekunden entscheidet die Begegnung endgültig. Vor 5'129 Zuschauern in der Raiffeisen Arena zeigt Bern eine konzentrierte Leistung. Nach der Niederlage gegen die ZSC Lions reagieren die Gäste mit einer verbesserten Chancenverwertung und einer stabilen Defensive. Besonders im Schlussdrittel muss die Mannschaft von Serge Aubin jedoch nochmals kämpfen, bevor die Entscheidung fällt. Mit dem Auswärtssieg verbessert sich der SC Bern auf 28 Punkte aus 16 Spielen und rückt auf den fünften Tabellenplatz vor. Ajoie bleibt dagegen bei 22 Punkten stehen und kassiert die dritte Niederlage hintereinander. Für den SCB ist der Erfolg auch eine wichtige Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den EV Zug am Samstagabend.

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Biel bezwingt Kloten – 21 Sekunden entscheiden das Spiel

Der EHC Biel-Bienne feiert am Freitagabend, 30. Oktober 2026, einen wichtigen Heimsieg gegen den EHC Kloten. Die Seeländer setzen sich vor 6'035 Zuschauern in der Tissot Arena mit 4:2 durch. Besonders ein Doppelschlag von Dario Trutmann und Fabio Hofer innerhalb von nur 21 Sekunden sorgt für die Vorentscheidung. Kloten kämpft sich nach einem 0:4-Rückstand nochmals heran, kann die Niederlage aber nicht mehr verhindern. Petr Cajka bringt Biel bereits in der fünften Minute in Überzahl in Führung. Dominic Zwerger erhöht noch vor der ersten Pause auf 2:0. Im Mitteldrittel bauen Trutmann und Hofer den Vorsprung auf vier Treffer aus, ehe Max Lindroth und Arttu Ruotsalainen für die Gäste verkürzen. Der Erfolg ist für Biel im Kampf um die Play-in-Plätze besonders wertvoll. Trotz erheblicher Verletzungssorgen verbessert sich die Mannschaft von Christian Dubé auf 23 Punkte und Rang neun. Kloten bleibt dagegen mit 18 Punkten aus 18 Spielen am Tabellenende der National League.

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Zug bezwingt Langnau – Doppelschlag entscheidet umkämpftes Heimspiel

Der EV Zug setzt seine erfolgreiche Heimserie fort und bezwingt die SCL Tigers am Freitagabend, 30. Oktober 2026, mit 3:2. Vor 7'407 Zuschauern in der OYM hall sorgen Raphael Diaz, Gregory Hofmann und Dominik Kubalik für die Zuger Treffer. Besonders ein Doppelschlag im Mitteldrittel bringt die Entscheidung. Langnau kämpft sich im Schlussabschnitt nochmals heran, kann die Niederlage trotz einer doppelten Überzahl aber nicht mehr verhindern. Die Gäste reisen mit viel Selbstvertrauen in die Zentralschweiz. Nach dem spektakulären 9:3 gegen Lausanne und dem 4:2 gegen Meister Fribourg-Gottéron wollen die Emmentaler ihren erfolgreichen Lauf fortsetzen. Zug präsentiert sich jedoch abgeklärt und nutzt seine offensiven Möglichkeiten konsequent. Mit dem dritten Sieg im dritten Saisonheimspiel verbessert sich der EVZ auf 25 Punkte aus zwölf Partien. Die Tigers bleiben bei 29 Punkten aus 19 Spielen stehen. Für Zug ist der Erfolg besonders wertvoll, weil die Mannschaft bislang deutlich weniger Meisterschaftsspiele ausgetragen hat als die meisten Konkurrenten.

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Bern-Verlängerung oder Wechsel zu den Lakers?

Die Zukunft von Marco Müller beim SC Bern bleibt spannend. Nach Informationen der Belmedia-Redaktion könnte der 32-jährige Stürmer seinen auslaufenden Vertrag beim SCB um ein oder zwei Jahre verlängern. Gleichzeitig beschäftigen sich mehrere National-League-Klubs mit seiner Situation. Besonders die Rapperswil-Jona Lakers scheinen interessiert, während auch die SCL Tigers, der EHC Kloten und der HC Davos als mögliche neue Arbeitgeber im Gespräch sind. Müllers aktueller Vertrag in Bern endet nach der Saison 2026/27. Der vielseitige Schweizer Stürmer kehrte erst im vergangenen Jahr zu seinem Stammklub zurück. Nun stellt sich die Frage, ob er seine Karriere beim SCB fortsetzt oder ab Sommer 2027 nochmals innerhalb der National League wechselt. Die Ausgangslage ist für den erfahrenen Center interessant. Schweizer Spieler, die sowohl im Zentrum als auch auf dem Flügel eingesetzt werden können, sind für die Kaderplanung wertvoll. Müller bringt zudem Erfahrung aus mehreren National-League-Organisationen mit und könnte bei verschiedenen Klubs eine wichtige Rolle übernehmen.

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Fall Carr/Haas: Sperre wird verschärft – Biels Berufung zeigt Wirkung

Der Disziplinarfall um Daniel Carr und Gaëtan Haas hat eine neue Entwicklung genommen. Die ursprünglich gegen den kanadischen Stürmer des HC Ajoie verhängte Sperre von fünf Meisterschaftsspielen ist nach der Berufung des EHC Biel verschärft worden. Die Seeländer hatten das erste Strafmass als unzureichend kritisiert und eine deutlich härtere Sanktion verlangt. Im Mittelpunkt steht der Faustschlag gegen den bereits wehrlosen Biel-Captain vom 16. Oktober 2026. Der Vorfall ereignete sich beim 5:2-Auswärtssieg des HC Ajoie in Biel. Während einer heftigen Auseinandersetzung schlug Carr seinem bereits auf dem Eis knienden und helmfreien Gegenspieler mit der blossen Faust ins Gesicht. Haas erlitt eine Gehirnerschütterung. Einzelrichter Karl Knopf hatte zunächst fünf Spielsperren und eine Busse von 7600 Franken inklusive Verfahrenskosten ausgesprochen. Der EHC Biel akzeptierte diese Sanktion nicht und zog den Entscheid am 23. Oktober an das Verbandssportgericht weiter. Dabei verlangte der Klub eine Erhöhung auf insgesamt zehn Spielsperren. Der Fall beschäftigt die National League wegen des schweren Faustschlags gegen Haas seit zwei Wochen. Besonders die Gefährdung eines bereits wehrlosen Spielers steht im Mittelpunkt der Diskussion.

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Langnau schlägt den Meister – SCL Tigers drehen 1:2-Rückstand

Die SCL Tigers sorgen in der National League für die nächste Überraschung. Nur 24 Stunden nach dem spektakulären 9:3-Auswärtssieg gegen Lausanne schlagen die Emmentaler auch den amtierenden Schweizer Meister Fribourg-Gottéron. Beim 4:2-Heimerfolg am Mittwochabend drehen die Langnauer einen 1:2-Rückstand im Schlussdrittel. Tim Mathys, André Petersson und Jérôme Bachofner sorgen für die Entscheidung. Vor 5374 Zuschauern in der emmental versicherung arena bringt Henrik Borgström die Gäste zweimal in Führung. Dario Allenspach gleicht zwischenzeitlich für Langnau aus. Nach zwei Dritteln führt Gottéron mit 2:1, ehe die Mannschaft von Trainer Thierry Paterlini in den letzten elf Minuten die Partie vollständig dreht. Mit dem zweiten Sieg innerhalb von 24 Stunden klettern die Tigers auf den dritten Tabellenplatz und überholen den Meister. Langnau steht nach 18 Partien bei 29 Punkten, Fribourg folgt mit 27 Zählern. Besonders beeindruckend ist die unterschiedliche Art der beiden Erfolge: Auf das offensive Feuerwerk in Lausanne folgt gegen Gottéron eine kämpferische Aufholjagd.

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Jan Cadieux beruft fünf Neulinge – Schweizer Nati fordert Weltmeister Finnland

Nationaltrainer Jan Cadieux bringt frischen Wind in die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Für die NOCCO Hockey Games vom 5. bis 8. November 2026 in Helsinki nominiert er gleich fünf Spieler, die vor ihrem Debüt in der A-Nationalmannschaft stehen. Gleichzeitig setzt der 46-Jährige auf zehn Silbermedaillengewinner der Heim-WM. Zum Auftakt wartet ausgerechnet Weltmeister Finnland. Mit den Verteidigern Maximilian Streule von Fribourg-Gottéron und Jan Schwendeler von den ZSC Lions sowie den Stürmern Dario Allenspach, Keanu Derungs und Jamiro Reber erhalten fünf neue Gesichter ihre Chance. Cadieux verbindet damit die Weiterentwicklung der Nationalmannschaft mit dem Ziel, auf internationalem Spitzenniveau konkurrenzfähig zu bleiben. Aus Tessiner Sicht sind Miles Müller vom HC Ambri-Piotta und Luca Fazzini vom HC Lugano dabei. Ebenfalls nominiert wurden erfahrene Nationalspieler wie Sven Andrighetto, Dean Kukan, Christoph Bertschy und Grégory Hofmann. Nach der Silbermedaille an der Heim-WM 2026 beginnt für die Schweizer Mannschaft eine neue Etappe auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland.

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ZSC Lions dominieren – doch dahinter ist die National League völlig offen

Die ZSC Lions spielen bislang in einer eigenen Liga. Mit 42 Punkten aus 16 Spielen führen die Zürcher die National League souverän an. Doch hinter dem Leader präsentiert sich die Meisterschaft aussergewöhnlich ausgeglichen. Zwischen dem zweitplatzierten HC Ambri-Piotta und Schlusslicht EHC Kloten liegen gerade einmal elf Punkte. Der Kampf um die Playoffplätze verspricht damit enorme Spannung. Die Zahlen zeigen, wie eng das Feld tatsächlich ist. Fribourg-Gottéron auf Rang drei und der HC Lugano auf Platz zwölf trennen lediglich acht Punkte. Zwischen dem viertplatzierten Genève-Servette und dem zehntplatzierten HC Davos beträgt die Differenz sogar nur fünf Zähler. Mehrere Mannschaften können mit zwei erfolgreichen Spielen zahlreiche Tabellenplätze gutmachen. Besonders interessant ist der EV Zug. Die Zentralschweizer stehen mit 22 Punkten lediglich auf Rang acht, haben allerdings erst elf Partien absolviert. Mit durchschnittlich zwei Punkten pro Spiel besitzt Zug hinter den ZSC Lions die zweitbeste Ausbeute der gesamten Liga. Die unterschiedlich vielen absolvierten Begegnungen machen die Ausgangslage noch spannender.

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ZSC Lions bodigen den SC Bern – drei Verteidiger treffen beim 4:1

Die ZSC Lions setzen ihren beeindruckenden Erfolgslauf in der National League fort. Der souveräne Tabellenführer gewinnt am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, auswärts gegen den SC Bern mit 4:1. Vor 13'855 Zuschauern in der PostFinance Arena entscheiden die Zürcher eine lange umkämpfte Partie für sich. Besonders bemerkenswert: Gleich drei Verteidiger tragen sich in die Torschützenliste ein. Patrick Geering bringt die Lions in der 23. Minute in Führung, Mikko Lehtonen erhöht in doppelter Überzahl auf 2:0. Bern verkürzt im Schlussdrittel durch Emil Bemström und schöpft neue Hoffnung. Doch nur 108 Sekunden später stellt Justin Sigrist den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Yannick Weber sorgt mit einem Treffer ins leere Tor für den Endstand. Die Mannschaft von Claude Julien feiert damit ihren 15. Sieg im 16. Meisterschaftsspiel und führt die Tabelle mit 42 Punkten an. Bern verliert nach sechs Siegen aus sieben Partien wieder einmal. Bereits am Freitag erwartet die Zürcher das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten HC Ambri-Piotta. Für die Berner geht es auswärts gegen Ajoie weiter.

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Järventie rettet Ambri gegen Biel – Penaltykrimi in der Gottardo Arena

Der HC Ambri-Piotta gewinnt auch das zweite Saisonduell gegen den EHC Biel mit 4:3. Am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, entscheiden die Leventiner eine dramatische Partie vor 5'707 Zuschauern in der Gottardo Arena im Penaltyschiessen. Roby Järventie rettet Ambri zunächst in die Verlängerung und trifft anschliessend auch im Shootout. Ambri führt nach Toren von Petr Kodýtek und Manix Landry bis ins Schlussdrittel mit 2:1. Dann drehen die Bieler das Spiel innerhalb von nur 53 Sekunden: Dario Zwerger gleicht aus, Yves Sablatnig bringt die Gäste in Führung. Doch Järventie erzielt in der 53. Minute im Powerplay das 3:3. Nach einer torlosen Verlängerung treffen der Finne und Nate Schnarr im Penaltyschiessen für Ambri. Mit dem Erfolg verbessert sich die Mannschaft von Jussi Tapola auf 29 Punkte aus 16 Spielen und behauptet den zweiten Tabellenplatz hinter den ZSC Lions. Biel bleibt mit 20 Zählern auf Rang elf. Für die Leventiner folgen nun zwei besonders anspruchsvolle Partien: Am Freitag das Auswärtsspiel beim Leader in Zürich und am Samstag das Tessiner Derby gegen Lugano.

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