Thun

Lugano siegt auch in Thun – Ajeti entscheidet das Duell beim Meister

Der FC Lugano bleibt in der Super League das Mass aller Dinge. Die Tessiner gewinnen am Sonntag, 25. Oktober 2026, beim amtierenden Meister FC Thun mit 3:2 und feiern ihren zehnten Sieg im elften Meisterschaftsspiel. Uran Bislimi und Joker Albian Ajeti entscheiden die Partie nach der Pause. Damit bleibt Lugano auch im 21. Pflichtspiel dieser Saison ungeschlagen. Vor 7'341 Zuschauern im Visana Stadion bringt Dereck Moncada die Gäste in der 34. Minute in Führung. Nassim Zoukit gleicht nur drei Minuten später aus. Nach dem Seitenwechsel trifft Bislimi zum 2:1, ehe Ajeti in der 76. Minute auf 3:1 erhöht. Riccardo Braschi verkürzt für Thun in der 88. Minute per Penalty, doch Lugano bringt den knappen Vorsprung über die Zeit. Mit 31 Punkten führen die Bianconeri die Tabelle sechs Zähler vor den Young Boys an. Besonders bemerkenswert ist die Auswärtsbilanz: Alle fünf Meisterschaftsspiele in fremden Stadien hat Lugano gewonnen. Für den FC Thun setzt sich dagegen die schwierige Saison fort. Der Schweizer Meister bleibt nach der siebten Niederlage bei zehn Punkten.

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FC Thun setzt auf Nachwuchs: Profiverträge für Louis Passavant und Adam Ilic bis 2028

Der FC Thun stattet den 20-jährigen Louis Passavant mit einem Profivertrag bis 2028 aus, inklusive Option auf zwei weitere Saisons. Der gebürtige Basler hat sich in den vergangenen Wochen mit überzeugenden Leistungen für diesen Schritt empfohlen. Louis Passavant wechselte im Sommer aus dem Nachwuchs des FC Basel zum FC Thun und war ursprünglich für die U21 vorgesehen. Aufgrund von verletzungs- und sperrenbedingten Ausfällen in der ersten Mannschaft erhielt der 20-Jährige jedoch früher als erwartet die Chance, sich auf höchster Stufe zu beweisen. Passavant nutzte diese Gelegenheit, überzeugte auf Anhieb mit seinen Leistungen und integrierte sich rasch in die Mannschaft.

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Thun verliert gegen Hajduk Split – Christoffersson vergibt den Ausgleich

Der FC Thun wartet in der Conference League weiterhin auf den ersten Punkt. Der Schweizer Meister verliert am Donnerstagabend, 22. Oktober 2026, sein Heimspiel gegen Hajduk Split mit 0:1. Dalisson de Almeida erzielt in der 17. Minute das entscheidende Tor. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause bleiben die Berner Oberländer ohne Treffer. Thun wird für eine passive Anfangsphase bestraft. Ein missglückter Rückpass von Nico Maier ermöglicht den Kroaten die frühe Führung. Anschliessend erarbeiten sich die Gastgeber mehrere gute Möglichkeiten. Torhüter Niklas Steffen hält in der 68. Minute einen Penalty von Michele Sego. Sieben Minuten später vergibt Noah Christoffersson die grosse Ausgleichschance vor dem praktisch leeren Tor. Für die Mannschaft von Gian-Luca Privitelli ist es nach dem 0:1 bei Twente Enschede die zweite Niederlage in der Ligaphase. Thun steht mit null Punkten und einem Torverhältnis von 0:2 auf Rang 32. Währenddessen feiert der FC Lugano einen deutlichen Auswärtssieg in Spanien und klettert auf den zweiten Tabellenplatz. Am Sonntag kommt es in Thun zum direkten Duell der beiden Schweizer Europacup-Vertreter.

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Thun übersteht Cup-Drama – YB erledigt Aufgabe schon vor der Pause

Zwei Berner Klubs, zwei völlig unterschiedliche Cup-Nachmittage: Der FC Thun entgeht am Sonntag, 18. Oktober 2026, beim FC Schaffhausen nur knapp einer Blamage. Der Schweizer Meister setzt sich gegen den Promotion-League-Klub nach einem 2:2 erst mit 8:7 im Penaltyschiessen durch. Die Young Boys lösen ihre Aufgabe dagegen souverän und gewinnen beim Erstligisten AC Taverne mit 5:0. Sämtliche fünf Treffer fallen bereits vor der Pause. In Schaffhausen entwickelt sich vor 4358 Zuschauern ein regelrechter Cup-Krimi. Carmine Chiappetta bringt die Gastgeber nach der Pause in Führung, Furkan Dursun und Riccardo Braschi wenden die Partie mit zwei verwandelten Penaltys. Doch Dimitri Volkart gleicht in der 120. Minute zum 2:2 aus. Erst nach insgesamt 20 Elfmetern steht Thun als Sieger fest. Ersatztorhüter Tim Spycher pariert dabei die entscheidenden Versuche. Wesentlich entspannter verläuft der Nachmittag für YB im Tessin. Nach einer frühen Schrecksekunde übernehmen die Berner die Kontrolle. Moritz Jenz, Alvyn Sanches, Kaly Sène mit zwei Treffern und Edin Etoski sorgen für eine 5:0-Pausenführung. Damit erreichen beide Berner Super-League-Klubs den Cup-Achtelfinal, hinterlassen sportlich aber einen völlig unterschiedlichen Eindruck.

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Vom Grandhotel zur Touristenstadt: Wie die ersten Reisenden Thun veränderten

Thun war nicht immer die selbstverständliche Feriendestination am Eingang zum Berner Oberland. Erst wohlhabende Bildungsreisende, mutige Hotelpioniere, Dampfschiffe und neue Bahnverbindungen machten aus der kleinen Landstadt einen international bekannten Etappenort. Die frühen Gäste veränderten weit mehr als das Gastgewerbe. Für sie entstanden Hotels, Promenaden, Parkanlagen, Kirchen, Souvenirläden und Verkehrsverbindungen. Zugleich entwickelte sich ein Bild von Thun, das bis heute wirkt: die Stadt als Verbindung von historischem Zentrum, See und Alpenpanorama.

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Warum Thun genau hier entstand: Schlossberg, Aare und See als Bauplan

Thun entstand nicht zufällig an seinem heutigen Standort. Der erhöhte Schlossberg, der Ausfluss der Aare aus dem Thunersee und die Wege zwischen Mittelland und Alpen bildeten zusammen einen natürlichen Bauplan für die mittelalterliche Stadt. Die Topografie bestimmte, wo Herrschaft sichtbar wurde, wo Waren umgeschlagen wurden und wie sich Gassen, Plätze und Brücken entwickelten. Noch heute lässt sich im Stadtbild ablesen, wie eng Thuns Geschichte mit Berg, Fluss und See verbunden ist.

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Thun vor 200 Jahren: So klein war die Stadt an Aare und Schlossberg

Heute reicht Thun vom historischen Stadtkern bis weit in die ehemaligen Landwirtschaftsflächen rund um Dürrenast, Gwatt, Goldiwil und Strättligen. Vor 200 Jahren präsentierte sich ein völlig anderes Bild: Schlossberg, Hauptgasse, Rathausplatz, Unterstadt und Bälliz bildeten eine überschaubare Kleinstadt, die sich in wenigen Minuten durchqueren liess. Das Thun der 1820er-Jahre lag noch hinter Toren und Mauern. Rund um den Stadtkern dominierten Gärten, Wiesen, feuchte Böden und einzelne Gewerbebetriebe. Militär, Tourismus, Eisenbahn und Industrie sollten das Wachstum erst in den folgenden Jahrzehnten beschleunigen.

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Kunst, an der täglich Tausende vorbeigehen: Die versteckten Kunstwerke von Thun

Skulpturen auf Plätzen, Arbeiten an Gebäuden und überraschende Eingriffe in den Stadtraum: In Thun befindet sich Kunst oft dort, wo sie im Alltag kaum noch bewusst wahrgenommen wird. Mehr als 100 Werke bilden eine über die Stadt verteilte Sammlung, die ohne Eintrittskarte und feste Öffnungszeiten zugänglich ist. Wer genauer hinschaut, entdeckt die Kunst nicht nur in der historischen Altstadt. Sie erscheint in Parks, auf Dächern, bei Schulen, in Kirchen und an Orten, die zunächst vor allem als Verkehrs- oder Aufenthaltsräume wahrgenommen werden. Gerade diese Verbindung mit dem täglichen Leben macht ihren besonderen Reiz aus.

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Thuner Quartiere: Warum Lerchenfeld, Dürrenast, Gwatt & Co. unterschiedlich sind

Thun besteht offiziell aus 13 Quartieren. Doch ihre Unterschiede reichen weit über Namen und Verwaltungsgrenzen hinaus. Frühere Dörfer, eingemeindete Gemeinden, Verkehrsachsen, der Waffenplatz, die Aare und der Thunersee haben Stadtteile mit eigenen Identitäten entstehen lassen. Wer Thun nur mit Schloss, Altstadt und See verbindet, übersieht einen grossen Teil der Stadtgeschichte. Lerchenfeld, Dürrenast, Gwatt, Goldiwil oder das Westquartier entwickelten sich unter völlig anderen Voraussetzungen. Einige blieben lange ländlich, andere wurden durch Genossenschaftsbauten, Bahnlinien oder den Tourismus geprägt.

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Bitterer Ausfall beim FC Thun – Fabio Saiz fehlt bis zu fünf Monate

Der FC Thun muss einen empfindlichen personellen Rückschlag verkraften. Mittelfeldspieler Fabio Saiz fällt wegen einer Knieverletzung voraussichtlich vier bis fünf Monate aus. Der 25-Jährige hat sich eine Kniebinnenläsion zugezogen und muss sich in den kommenden Tagen einer Operation unterziehen. Damit fehlt dem Schweizer Meister eine wichtige Kraft für einen grossen Teil der laufenden Saison. Die medizinischen Untersuchungen haben das Ausmass der Verletzung bestätigt. Bei einem planmässigen Heilungsverlauf könnte Saiz frühestens im Februar oder März 2027 wieder zur Verfügung stehen. Für Trainer Mauro Lustrinelli bedeutet die lange Absenz einen erheblichen Einschnitt in seine Personalplanung. Saiz absolvierte in der laufenden Super-League-Saison neun Einsätze mit insgesamt 666 Spielminuten. Dabei erzielte er zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Besonders beim 2:4 gegen Servette machte der Schweizer mit einem Doppelpack auf sich aufmerksam. Nun muss Thun seine Mittelfeldformation für die kommenden Monate neu organisieren.

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Als Thun Industriestadt war: Die verschwundene Arbeitswelt an der Aare

Heute prägen Altstadt, Schloss, See und Alpenpanorama das Bild von Thun. Doch zwischen Aare, Bahnlinie und Allmend lag über Jahrzehnte eine andere Stadt: laut, heiss und von Metallwerken, Militärbetrieben, Werkhallen und Tausenden Arbeitsplätzen bestimmt. Die Industrialisierung veränderte nicht nur das Stadtbild, sondern auch den Alltag ganzer Familien. Schichtwechsel, Fabriksirenen und Güterzüge gaben den Takt vor, während Giessereien, Walzwerke und Verpackungsbetriebe Thun mit nationalen und internationalen Märkten verbanden.

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Vom Waffenplatz zur Stadt: Wie das Militär Thun verändert hat

Seit mehr als 200 Jahren prägt das Militär die Entwicklung Thuns. Aus der ersten eidgenössischen Militärschule entstand ein weitläufiger Waffenplatz, der neue Arbeitsplätze, Wohnquartiere, Verkehrswege und Industriebetriebe in die Stadt brachte. Kasernen, Werkstätten und Übungsflächen veränderten nicht nur das Stadtbild. Sie beeinflussten den Alltag ganzer Generationen und hinterliessen ein bauliches, wirtschaftliches und landschaftliches Erbe, mit dem Thun bis heute umgeht.

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Warum die Trottoirs in Thuns Oberer Hauptgasse oben liegen

Die Obere Hauptgasse in Thun besitzt ein Strassenprofil, das selbst unter den historischen Städten der Schweiz ungewöhnlich wirkt: Auf beiden Seiten führen erhöhte Trottoirs an den Häusern entlang, während die eigentliche Gasse deutlich tiefer liegt. Diese Hochtrottoirs bilden keine nachträglich aufgesetzte Aussichtsplattform, sondern sind das Ergebnis einer jahrhundertelangen baulichen Entwicklung. Ihre Entstehung lässt sich nicht mit einer einzigen Massnahme zweifelsfrei erklären. Die bauhistorische Forschung vermutet, dass die Gasse zur Verringerung ihrer Steigung längs abgegraben wurde. Die Hauseingänge blieben dabei auf dem früheren Niveau und mussten durch vorgezogene Geschosse, Terrassen und Treppen neu erschlossen werden. So entstand nach und nach die heute charakteristische zweigeschossige Ladenzeile.

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Thun unter der Oberfläche: Welche Spuren der alten Stadt heute noch verborgen sind

Unter den Gassen, Plätzen und Häusern von Thun liegt kein geschlossenes Labyrinth, sondern ein vielschichtiges Archiv aus Mauern, Fundamenten, Kellern und verfüllten Gräben. Einzelne Befunde reichen bis zu den mittelalterlichen Stadterweiterungen zurück und verändern das Bild einer Stadt, deren Geschichte oberirdisch oft jünger wirkt, als sie tatsächlich ist. Archäologische Untersuchungen zeigen, wo frühere Befestigungen verliefen, wie Häuser organisiert waren und weshalb ganze Grundstücke zeitweise wieder zu Gärten wurden. Viele Spuren bleiben jedoch unsichtbar, weil sie in privaten Kellern liegen, in Neubauten integriert, nach einer Untersuchung wieder überdeckt oder durch moderne Eingriffe beseitigt wurden.

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Warum Thun zwei Aarearme hat – und Menschen den Wasserlauf veränderten

Mitten in Thun teilt sich die Aare in zwei Arme und macht das Bälliz zur langgezogenen Insel. Was heute wie eine natürliche Besonderheit der Stadtlandschaft wirkt, entstand jedoch wesentlich durch menschliche Eingriffe. Auslöser war eines der folgenreichsten Wasserbauprojekte der frühen Schweiz: die Umleitung der Kander in den Thunersee. Die Innere und die Äussere Aare erzählen deshalb weit mehr als eine Geschichte über Brücken, Uferwege und türkisfarbenes Wasser. In ihrem Verlauf lassen sich Hochwasserschutz, Gewerbegeschichte, Schifffahrt, Stadtentwicklung und jahrhundertelange Versuche ablesen, die Kraft des Wassers zu beherrschen.

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FC Zürich gegen Thun: Direktduell im engen Mittelfeld

Der FC Zürich empfängt am Samstagabend den FC Thun im Letzigrund. Vor der 10. Runde trennt die beiden Mannschaften nur ein Punkt: Der FCZ liegt mit elf Zählern auf Rang sieben, der amtierende Meister aus dem Berner Oberland folgt mit zehn Punkten auf Rang neun. Entsprechend gross ist die Bedeutung des direkten Duells. Zürich steht nach neun Spielen bei drei Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen. Thun weist mit drei Siegen, einem Remis und fünf Niederlagen eine ähnlich wechselhafte Bilanz auf. Auch bei der Tordifferenz liegen beide Teams nahe beieinander: Der FCZ steht bei 14:20 Toren, Thun bei 15:23. Für den Meister aus Thun verliefen die vergangenen Wochen besonders schwierig. Nach mehreren Niederlagen gelang zuletzt immerhin wieder ein wichtiger 2:1-Auswärtssieg beim FC Vaduz. Furkan Dursun führte Thun dabei mit einem Tor und einer Vorlage aus der Negativserie.

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Die fünf grössten Flughäfen der Schweiz

Welches sind die grössten Flughäfen der Schweiz? Nach Passagierzahlen 2025 führt Zürich die Rangliste deutlich vor Genf und Basel-Mulhouse an. St.Gallen-Altenrhein und Bern folgen mit grossem Abstand. Unser grosser Vergleich zeigt die Zahlen, die Besonderheiten aller fünf Standorte und worauf Reisende bei der Wahl ihres Flughafens achten sollten. Die Grösse eines Flughafens sagt allerdings wenig darüber aus, welcher für eine bestimmte Reise am besten geeignet ist. Entscheidend sind auch die erreichbaren Ziele, die Anreise zum Terminal, mögliche Umstiege, Abflugzeiten und der Flugplan. Gerade bei den kleineren Flughäfen kann ein passender Direktflug einen längeren Weg zu einem der grossen Standorte ersparen.

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Schweizer Bahnnetz: Was in zehn Jahren dazugekommen ist

Neue Basistunnel, eine grenzüberschreitende Verbindung bei Genf und zusätzliche Gleise an stark belasteten Stellen: Die Schweiz hat ihr Bahnnetz in den vergangenen zehn Jahren gezielt erweitert. Der Ausbau zeigt sich allerdings nicht nur in zusätzlichen Streckenkilometern, sondern auch in kürzeren Reisezeiten und mehr Platz für Züge. Dieser Rückblick betrachtet die Entwicklung zwischen Ende 2015 und Ende 2025. Damit umfasst er zehn abgeschlossene Jahre und berücksichtigt tatsächlich in Betrieb genommene Anlagen. Bauvorhaben, die erst geplant sind oder noch ausgeführt werden, zählen nicht als fertige Erweiterungen. Für die Bilanz ist eine Unterscheidung entscheidend: Eine neue Bahnverbindung verlängert das Streckennetz. Zusätzliche Gleise entlang einer bestehenden Verbindung erhöhen dagegen vor allem deren Kapazität. Und ein neuer Tunnel, der einen alten ersetzt, bedeutet nicht automatisch, dass das Netz um seine gesamte Länge wächst.

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