Mobilität

Vom Grossflughafen zum kleinen Flugplatz: So funktioniert die Schweizer Luftfahrt

Ob Zürich, Genf, Bern oder Samedan: Die Schweizer Flughäfen unterscheiden sich stark in ihrer Grösse, Infrastruktur und Bedeutung. Trotzdem verbindet sie weit mehr als der Start und die Landung von Flugzeugen. Sicherheit, Wetter, klare Betriebsabläufe und die Verantwortung gegenüber ihrer Umgebung bestimmen ihren Alltag. Selbst ein kleiner Regionalflugplatz muss zahlreiche Anforderungen erfüllen, die auch für grosse Flughäfen wichtig sind. In der Schweiz unterscheidet das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) zwischen konzessionierten Flughäfen und bewilligten Flugfeldern. Zu den Flughäfen gehören Landes- und Regionalflughäfen. Daneben gibt es Flugfelder, Segelflugplätze und Heliports. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Betrieb, Flugverkehr und Infrastruktur. Allen gemeinsam ist die Aufgabe, Starts und Landungen sicher zu ermöglichen. Dafür benötigen sie geregelte Abläufe, geeignete Infrastruktur und eine Organisation, die auf Wetterveränderungen oder technische Störungen reagieren kann. Ihre Bedeutung reicht vom internationalen Linienverkehr über Geschäfts- und Freizeitflüge bis zur Ausbildung und zu Rettungseinsätzen.

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Vogel im Triebwerk: Wenn Sekunden über die Flugsicherheit entscheiden

Ein Vogel wiegt oft nur wenige Hundert Gramm. Gerät er jedoch bei hoher Geschwindigkeit in ein Flugzeugtriebwerk, können enorme Kräfte entstehen. Besonders während des Starts und der Landung gehört Vogelschlag deshalb zu den Risiken, auf die sich Flughäfen und Fluggesellschaften gezielt vorbereiten. Um gefährliche Zusammenstösse zu verhindern, setzen Flughäfen auf ein ausgeklügeltes Zusammenspiel aus Naturbeobachtung, Geländeunterhalt, moderner Technik und gezielter Vogelabwehr. Dabei geht es nicht darum, sämtliche Vögel aus der Umgebung zu vertreiben, sondern gefährliche Ansammlungen in besonders sensiblen Bereichen zu vermeiden. Auch die Konstruktion moderner Flugzeuge spielt eine wichtige Rolle. Triebwerke werden auf Vogelschlag getestet, Piloten trainieren entsprechende Notfallsituationen und Flughafenbetreiber analysieren die Bewegungen von Wildtieren rund um ihre Start- und Landebahnen.

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Die fünf grössten Flughäfen der Schweiz

Welches sind die grössten Flughäfen der Schweiz? Nach Passagierzahlen 2025 führt Zürich die Rangliste deutlich vor Genf und Basel-Mulhouse an. St.Gallen-Altenrhein und Bern folgen mit grossem Abstand. Unser grosser Vergleich zeigt die Zahlen, die Besonderheiten aller fünf Standorte und worauf Reisende bei der Wahl ihres Flughafens achten sollten. Die Grösse eines Flughafens sagt allerdings wenig darüber aus, welcher für eine bestimmte Reise am besten geeignet ist. Entscheidend sind auch die erreichbaren Ziele, die Anreise zum Terminal, mögliche Umstiege, Abflugzeiten und der Flugplan. Gerade bei den kleineren Flughäfen kann ein passender Direktflug einen längeren Weg zu einem der grossen Standorte ersparen.

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Schweizer Bahnnetz: Was in zehn Jahren dazugekommen ist

Neue Basistunnel, eine grenzüberschreitende Verbindung bei Genf und zusätzliche Gleise an stark belasteten Stellen: Die Schweiz hat ihr Bahnnetz in den vergangenen zehn Jahren gezielt erweitert. Der Ausbau zeigt sich allerdings nicht nur in zusätzlichen Streckenkilometern, sondern auch in kürzeren Reisezeiten und mehr Platz für Züge. Dieser Rückblick betrachtet die Entwicklung zwischen Ende 2015 und Ende 2025. Damit umfasst er zehn abgeschlossene Jahre und berücksichtigt tatsächlich in Betrieb genommene Anlagen. Bauvorhaben, die erst geplant sind oder noch ausgeführt werden, zählen nicht als fertige Erweiterungen. Für die Bilanz ist eine Unterscheidung entscheidend: Eine neue Bahnverbindung verlängert das Streckennetz. Zusätzliche Gleise entlang einer bestehenden Verbindung erhöhen dagegen vor allem deren Kapazität. Und ein neuer Tunnel, der einen alten ersetzt, bedeutet nicht automatisch, dass das Netz um seine gesamte Länge wächst.

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Treibstoff sparen im Alltag: So lassen sich an der Zapfsäule über 400 Franken einsparen

Seit Beginn des Kriegs im Nahen Osten sind die Treibstoffpreise in der Schweiz stark gestiegen, mit einem durchschnittlichen Anstieg von über 20 Rappen für Benzin und über 40 Rappen für Diesel. In diesem Zusammenhang versuchen viele Autofahrerinnen und Autofahrer, ihre Ausgaben zu senken. Mit einigen einfachen Massnahmen lässt sich der Verbrauch um bis zu 20 Prozent reduzieren – und damit einiges einzusparen. In der Schweiz legt eine Autofahrerin oder ein Autofahrer im Durchschnitt 15’000 Kilometer pro Jahr zurück. Bei einem Verbrauch von rund 7.5 Litern pro 100 Kilometer entspricht dies etwa 1120 Litern pro Jahr. Durch die Anpassung bestimmter Gewohnheiten kann dieser Verbrauch jedoch deutlich gesenkt und somit auch die Kosten reduziert werden.

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Motorradhelm-Test 2026 – grosse Unterschiede bei Komfort, Lärm und Brillentauglichkeit

Der TCS hat neun auf dem Schweizer Markt erhältliche Motorradhelme verglichen, darunter Integral-, Klapp- und Jetmodelle. Die Analyse zeigt deutliche Unterschiede in Bezug auf Komfort, Handhabung, Ausstattung und Kompatibilität beim Tragen von Brillen. Der Integralhelm zeichnet sich durch seine rundum schützende Bauweise aus, der Klapphelm durch seine Vielseitigkeit, während der Jethelm durch sein geringes Gewicht und das Gefühl von Freiheit besticht.

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