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Ajoie dreht 1:4 gegen die Tigers und siegt 5:4

Der HC Ajoie schafft gegen die SCL Tigers eine spektakuläre Aufholjagd und gewinnt mit 5:4 nach Verlängerung. Die Jurassier liegen nach dem ersten Drittel mit 0:3 und nach 25 Minuten sogar mit 1:4 zurück. Im Schlussdrittel erzwingen sie mit drei Treffern den Ausgleich, ehe Anttoni Honka in der 63. Minute den Sieg perfekt macht. Für Langnau endet damit eine Serie von vier Erfolgen hintereinander. Julian Schmutz, Noah Meier und Marc Nussbaumer schiessen die Tigers früh mit 3:0 in Führung. Daniel Carr verkürzt, doch Saku Mäenalanen stellt in Unterzahl den alten Abstand wieder her. Im letzten Drittel treffen Julius Nättinen, Jerry Turkulainen und Julius Honka für Ajoie. In der Verlängerung entscheidet Anttoni Honka das Spiel. Vor 4'810 Zuschauern in der Raiffeisen Arena feiern die Gastgeber damit den nächsten bemerkenswerten Heimsieg. Erst sechs Tage zuvor hatte Ajoie gegen Lugano einen 1:3-Rückstand noch in einen 5:4-Erfolg verwandelt. Die Jurassier verbessern sich auf 16 Punkte und Rang fünf. Langnau bleibt trotz der Niederlage mit 19 Zählern Dritter.

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Bern im Glück: Heims Tor aberkannt, Abols trifft

Der SC Bern gewinnt beim HC Ambri-Piotta mit 2:1 nach Verlängerung und profitiert von einer dramatischen Entscheidung in der Schlussminute. André Heim trifft in der 65. Minute zum vermeintlichen Ambri-Sieg, doch die Schiedsrichter annullieren das Tor nach Videokontrolle wegen eines knappen Offsides. Nur 21 Sekunden später erzielt Rodrigo Abols den Berner Siegtreffer. Die Leventiner verlieren damit zum vierten Mal hintereinander in der Gottardo Arena. Michael Joly bringt Ambri im Mitteldrittel bei doppelter Überzahl in Führung. Waltteri Merelä gleicht ebenfalls im Powerplay für Bern aus. Danach bleibt die Begegnung bis in die Schlussphase der Verlängerung offen. Beim Stand von 1:1 jubeln die 6'667 Zuschauer bereits über Heims vermeintlichen Siegtreffer, bevor die Videokontrolle die Szene entscheidend verändert. Besonders bemerkenswert ist Ambris Leistung angesichts der personellen Probleme. Mit Tim Heed und Jesse Virtanen fehlen Trainer Jussi Tapola zwei seiner wichtigsten ausländischen Verteidiger. Trotzdem gewinnen die Tessiner das Schussduell mit 34:29 und setzen Bern über weite Strecken unter Druck. Am Ende bleibt ihnen lediglich ein Punkt.

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FC Zürich schlägt Meister Thun mit 4:2

Der FC Zürich gewinnt im Letzigrund gegen den amtierenden Meister FC Thun mit 4:2. Nach einem frühen Rückstand drehen Kevin Spadanuda und Bledian Krasniqi die Begegnung noch vor der Pause. Doron Lichtenstein und Philippe Kény bauen den Vorsprung nach dem Seitenwechsel aus. Für Thun ist es bereits die sechste Niederlage im zehnten Meisterschaftsspiel. Simon Lengen bringt die Berner Oberländer nach einem Eckball in der 16. Minute in Führung. Spadanuda gleicht nach einer halben Stunde aus, Krasniqi erzielt sieben Minuten später das 2:1. Lichtenstein erhöht in der 64. Minute auf 3:1, ehe Thuns Jan Bamert nach einem VAR-Eingriff die Rote Karte sieht. Kény trifft zum 4:1, Dorian Derbaci verkürzt kurz vor Schluss. Damit setzt sich die unterschiedliche Entwicklung der beiden Mannschaften fort. Zürich verbessert sich mit 14 Punkten vorläufig auf Rang vier. Der Schweizer Meister bleibt dagegen bei zehn Punkten und steckt nach dem überraschenden Titelgewinn der vergangenen Saison weiterhin in Schwierigkeiten.

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Tigers feiern vierten Sieg in Serie – Lakers mit 3:0 bezwungen

Die SCL Tigers setzen ihren beeindruckenden Lauf in der National League fort. Die Emmentaler bezwingen die Rapperswil-Jona Lakers am Freitagabend mit 3:0 und feiern ihren vierten Sieg hintereinander. Dario Allenspach, Julian Schmutz und Jérôme Bachofner erzielen die Tore. Torhüter Luca Boltshauser glänzt mit 34 Paraden und seinem ersten Shutout der Saison. Vor 5'671 Zuschauern in der Emmental Versicherung Arena bleibt das Startdrittel torlos. Im zweiten Abschnitt bringt Allenspach die Gastgeber in Überzahl in Führung, ehe Julian Schmutz auf 2:0 erhöht. Die Lakers versuchen im Schlussdrittel vergeblich, den Rückstand aufzuholen. Bachofner trifft schliesslich ins leere Tor. Mit dem sechsten Sieg im zehnten Meisterschaftsspiel verbessern sich die Tigers auf Rang zwei. Das Team von Thierry Paterlini steht bei 18 Punkten und gehört damit zu den positiven Überraschungen des Saisonstarts. Rapperswil-Jona bleibt mit elf Zählern auf Platz elf.

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SC Bern bezwingt Biel im Kantonsderby mit 4:2

Der SC Bern gewinnt das Berner Kantonsderby gegen den EHC Biel-Bienne mit 4:2. Nach einem torlosen Startdrittel bringt Nils Rhyn die Gastgeber in Führung, ehe Sonny Milano im Powerplay erhöht. Biel verkürzt durch Jeff Skinner, doch Bern entscheidet die Partie im Schlussabschnitt für sich. Vor 16'261 Zuschauern in der PostFinance Arena entwickelt sich zunächst ein ausgeglichenes Duell. Beide Mannschaften kommen zu Möglichkeiten, die Torhüter Christof von Burg und Harri Säteri verhindern jedoch frühe Treffer. Erst im Mitteldrittel nimmt die Partie auch auf der Anzeigetafel Fahrt auf. Für den SCB ist der Heimsieg nach zuletzt vier Partien ohne Erfolg ein wichtiges Zeichen. Die Mannschaft von Serge Aubin verbessert sich auf zwölf Punkte aus acht Spielen. Biel bleibt nach der Niederlage bei zehn Zählern aus neun Begegnungen.

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Ambri: Bachmann zurück, Heed fehlt gegen Bern

Der HC Ambri-Piotta erhält vor dem Heimspiel gegen den SC Bern am Samstag, 10. Oktober 2026, Verstärkung in der Defensive. Luc Bachmann steht vor seinem Comeback, während Tim Heed weiterhin ausfällt. Für die Leventiner geht es nach dem Auswärtssieg in Freiburg auch darum, ihre schwache Heimbilanz zu verbessern. Trainer Jussi Tapola kann nach einer spielfreien Woche wieder mit Bachmann planen. Der Verteidiger trainierte am Freitag an der Seite von William Worge Kreü. Jesse Virtanen stand ebenfalls auf dem Eis, dürfte gegen Bern aber noch nicht einsatzbereit sein. Heed fehlte weiterhin im Mannschaftstraining. Im Angriff kehrt Nathan Borradori nach seiner Sperre zurück. Ambri belegt vor den Freitagsspielen mit 14 Punkten aus neun Partien den fünften Tabellenplatz der National League. Nur drei Punkte holten die Tessiner bisher in der heimischen Gottardo Arena. Mit Bern gastiert nun ein Gegner in der Leventina, der seinerseits dringend Punkte benötigt.

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Sierre greift nach Scherwey und Grassi

Der HC Sierre treibt seine Zukunftsplanung mit Blick auf einen möglichen Aufstieg in die National League voran. Nach Informationen von swisshockey.ch aus dem Umfeld der Walliser stehen Tristan Scherwey vom SC Bern und Daniele Grassi vom HC Ambri-Piotta für die Saison 2027/28 im Fokus. Während Scherweys Vertrag in Bern ausläuft, gestaltet sich die Situation bei Grassi deutlich komplizierter. Scherwey ist beim SC Bern noch bis zum Ende der Saison 2026/27 gebunden. Der mittlerweile 35-jährige Stürmer hatte 2019 einen langfristigen Vertrag bis 2027 unterschrieben. Damit könnte er im kommenden Sommer grundsätzlich ablösefrei wechseln. Für Sierre wäre der ehemalige Nationalspieler mit seiner Erfahrung, Physis und Führungsqualität eine bedeutende Verstärkung. Noch bemerkenswerter ist das Interesse an Daniele Grassi. Der Captain von Ambri verlängerte seinen Vertrag im Dezember 2025 bis zum Ende der Saison 2029/30. Aus dem Umfeld der Walliser ist jedoch zu vernehmen, dass ein vorzeitiger Abgang nach dieser Saison trotz des langfristigen Vertrags möglich sein könnte. Sierre beschäftigt sich damit mit zwei Spielern, die unterschiedliche Voraussetzungen für einen möglichen Wechsel mitbringen.

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GC empfängt YB: Janssens Premiere gegen ungeschlagene Berner

Der Grasshopper Club Zürich empfängt am Sonntag die Young Boys zum Super-League-Duell im Letzigrund. Während YB nach neun Runden noch ungeschlagen ist und mit 19 Punkten zur Spitzengruppe gehört, beginnt für GC mit Olaf Janssen eine neue Phase. Der neue Trainer steht gegen die Berner vor seinem ersten Meisterschaftsspiel an der Seitenlinie. Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein. GC liegt mit acht Punkten auf Rang zehn und musste vor der Pause eine deutliche 1:5-Niederlage in Luzern hinnehmen. YB dagegen gewann zuletzt nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gegen Servette und blieb damit auch im neunten Meisterschaftsspiel ohne Niederlage. Für GC steht entsprechend nicht nur das Resultat im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie schnell Janssen seiner neuen Mannschaft eine klarere Struktur geben kann. Der 59-jährige Deutsche übernahm die Grasshoppers Anfang Oktober und unterschrieb bis Sommer 2027.

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FC Zürich gegen Thun: Direktduell im engen Mittelfeld

Der FC Zürich empfängt am Samstagabend den FC Thun im Letzigrund. Vor der 10. Runde trennt die beiden Mannschaften nur ein Punkt: Der FCZ liegt mit elf Zählern auf Rang sieben, der amtierende Meister aus dem Berner Oberland folgt mit zehn Punkten auf Rang neun. Entsprechend gross ist die Bedeutung des direkten Duells. Zürich steht nach neun Spielen bei drei Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen. Thun weist mit drei Siegen, einem Remis und fünf Niederlagen eine ähnlich wechselhafte Bilanz auf. Auch bei der Tordifferenz liegen beide Teams nahe beieinander: Der FCZ steht bei 14:20 Toren, Thun bei 15:23. Für den Meister aus Thun verliefen die vergangenen Wochen besonders schwierig. Nach mehreren Niederlagen gelang zuletzt immerhin wieder ein wichtiger 2:1-Auswärtssieg beim FC Vaduz. Furkan Dursun führte Thun dabei mit einem Tor und einer Vorlage aus der Negativserie.

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SC Bern gegen Biel: Derby mit Druck auf beiden Seiten

Am Freitagabend steigt in der PostFinance Arena das Berner Derby zwischen dem SC Bern und dem EHC Biel-Bienne. Beide Teams benötigen Punkte: Bern wartet seit vier Partien auf einen Sieg, während Biel zuletzt mit einem 4:3 gegen Davos auf seine Niederlagenserie reagierte. Zusätzliche Spannung bringt der sofortige Wechsel von Nic Balestra zum SCB. Der Tabellenstand unterstreicht die Bedeutung der Partie. Biel liegt nach acht Spielen mit zehn Punkten auf Rang zwölf, unmittelbar dahinter folgt Bern mit neun Punkten aus sieben Begegnungen. Der Abstand ist klein, doch beide Mannschaften wollen verhindern, schon früh in der Saison den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu verlieren. Die Formkurven unterscheiden sich leicht. Bern verlor zuletzt 2:3 nach Penaltyschiessen gegen Genève-Servette und anschliessend 3:4 nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers. Biel musste sich zuvor Genève, den ZSC Lions und Lausanne geschlagen geben, meldete sich aber mit dem 4:3-Heimsieg gegen den HC Davos zurück.

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Nic Balestra wechselt per sofort zum SC Bern

Der SC Bern zieht den Transfer von Nic Balestra vor: Der 21-jährige Verteidiger wechselt per sofort vom EV Zug in die Bundesstadt. Ursprünglich war der Wechsel erst auf die Saison 2027/28 vorgesehen. Balestra absolviert bereits am heutigen Donnerstag sein erstes Training mit dem SCB. Der SC Bern hatte die Verpflichtung des Rechtsschützen erst Mitte September bekannt gegeben. Damals war vorgesehen, dass Balestra die laufende Saison noch beim EV Zug beendet und anschliessend nach Bern wechselt. Nun haben sich die Klubs auf eine sofortige Lösung verständigt. Sein Vertrag beim SC Bern läuft bis zum Ende der Saison 2029/30. Damit erhält der SCB früher als geplant zusätzliche Tiefe in der Defensive. Balestra ist 182 Zentimeter gross, wiegt 80 Kilogramm und wurde im Nachwuchs des EV Zug ausgebildet. Der ehemalige Schweizer Junioren-Internationale gehörte im Sommer zudem zum Prospect Camp der Nationalmannschaft. Noch im September war sein Transfer nach Bern erst für die kommende Saison vorgesehen.

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Philippe Gaydoul steigt beim SC Bern ein

Beim SC Bern zeichnet sich eine bedeutende Veränderung im Aktionariat ab. Nach Recherchen der Berner Zeitung gehört Philippe Gaydoul inzwischen zu den Grossaktionären der SCB Group. Der frühere Besitzer des EHC Kloten und ehemalige Präsident des Schweizer Eishockeyverbandes kehrt damit nach mehreren Jahren im Hintergrund ins Schweizer Klub-Eishockey zurück. Offiziell bestätigt hat der SC Bern die Beteiligung allerdings nicht. Verwaltungsratspräsident Carlo Bommes äussert sich grundsätzlich nicht zu einzelnen Aktionären, auch Gaydoul selbst hält sich bei Fragen zu privaten und geschäftlichen Beteiligungen bedeckt. Fest steht deshalb lediglich: Mehrere aktuelle Berichte führen den 54-Jährigen als bedeutenden Anteilseigner des SCB, Angaben zur Höhe seines Aktienpakets sind nicht öffentlich. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert. Der SC Bern befindet sich nach schwierigen sportlichen Jahren mitten in einer organisatorischen und sportlichen Neuausrichtung. Gleichzeitig schloss die SCB Group die Saison 2025/26 mit einem Verlust von 175'794.37 Franken ab. Mit Gaydoul wäre nun ein Unternehmer mit erheblicher wirtschaftlicher Erfahrung und einer langen Vergangenheit im Schweizer Eishockey im Aktionariat vertreten.

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Lapinskis fällt wohl bis Saisonende aus

Schwerer Rückschlag für die SCL Tigers: Oskars Lapinskis wird in der laufenden Saison 2026/27 voraussichtlich nicht mehr zum Einsatz kommen. Der 24-jährige Stürmer verletzte sich beim 6:2-Heimsieg gegen den EHC Kloten schwer am Ellbogen und musste operiert werden. Die weiteren Untersuchungen zeigten, dass die Verletzung gravierender ist als zunächst angenommen. Lapinskis unterzog sich am Dienstag erfolgreich dem notwendigen Eingriff. Die SCL Tigers teilten am Mittwoch mit, dass nach dem aktuellen medizinischen Stand von einem Ausfall bis zum Saisonende auszugehen sei. Für Langnau ist das besonders bitter, weil Lapinskis seit Jahren fest zur Organisation gehört und mit seiner Schweizer Lizenz zusätzliche Flexibilität im Kader bietet. Der Lette war 2016 im Alter von 14 Jahren ins Emmental gekommen und durchlief anschliessend den Nachwuchs der Young Tigers. Seit der Saison 2021/22 kommt er in der National League zum Einsatz. Sein Vertrag in Langnau läuft bis zum Ende dieser Saison. Gleichzeitig muss Trainer Thierry Paterlini weiterhin auf Verteidiger Samuel Erni verzichten, der wegen einer Unterkörperverletzung ausfällt.

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Langnau schlägt Kloten mit 6:2

Die SCL Tigers setzen ihren starken Saisonstart fort und schlagen den EHC Kloten vor ausverkauftem Haus deutlich mit 6:2. Emil Pettersson trifft doppelt, André Petersson sammelt mit einem Tor und drei Assists gleich vier Skorerpunkte. Kloten kassiert damit bereits die siebte Niederlage in Serie und bleibt mit sechs Punkten Tabellenletzter. Langnau stellte die Weichen früh. Emil Pettersson eröffnete in der 8. Minute das Skore, Sakari Mäenalanen und erneut Pettersson erhöhten in der 15. Minute innerhalb kurzer Zeit auf 3:0. Simon Salzgeber machte im Mitteldrittel das 4:0, ehe Kloten im Schlussabschnitt durch Joona Luoto erstmals traf. Flavio Schmutz stellte wenig später den Vier-Tore-Vorsprung wieder her. Petteri Puhakka verkürzte nochmals auf 5:2, doch André Petersson setzte in der 56. Minute den Schlusspunkt. Langnau steht nach neun Spielen bei 15 Punkten auf Rang zwei, während Kloten nach neun Partien mit nur sechs Zählern am Tabellenende feststeckt.

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MyHockey League vor der zweiten Runde – sechs Spiele am Mittwoch

Die MyHockey League geht am Mittwoch in die zweite Meisterschaftsrunde der Saison 2026/27. Nach dem Auftakt vom vergangenen Samstag stehen erneut alle zwölf Teams im Einsatz. Besonders interessant sind die Duelle EHC Thun gegen SC Langenthal, EHC Winterthur gegen HC Franches-Montagnes und SC Lyss gegen EHC Bülach. Der Saisonstart verlief mit mehreren klaren Resultaten. Der HC Franches-Montagnes schlug Bülach 5:0, Seewen setzte sich gegen Dübendorf mit 7:3 durch und Frauenfeld gewann gegen die PIKES Oberthurgau ebenfalls 5:0. Huttwil bezwang Thun mit 4:0, Langenthal siegte 2:1 gegen Wetzikon und Lyss setzte sich knapp mit 4:3 gegen Winterthur durch. Damit bietet die zweite Runde bereits erste interessante Standortbestimmungen. Während die erfolgreichen Auftaktteams ihre Position bestätigen wollen, stehen mehrere Verlierer des ersten Spieltags bereits unter Druck, die ersten Punkte einzufahren.

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Servette gewinnt 4:2 – VAR stoppt Thuns Wende

Servette setzt seinen Aufwärtstrend fort und gewinnt das Nachtragsspiel beim FC Thun mit 4:2. Die Genfer verspielen im Berner Oberland zunächst eine 2:0-Führung, schlagen nach dem Thuner Ausgleich aber nochmals zurück. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der VAR, der beim Stand von 2:2 ein vermeintliches Führungstor der Gastgeber aberkennt. Kingstone Mutandwa bringt Servette bereits in der 4. Minute in Führung, Mathis Lambourde erhöht nach 29 Minuten auf 2:0. Doch Meister Thun reagiert eindrücklich: Fabio Saiz verkürzt noch vor der Pause und erzielt in der 54. Minute auch den Ausgleich. Wenig später trifft Nicolas Bürgy vermeintlich zum 3:2, doch der Treffer wird nach VAR-Intervention wegen eines Fouls von Jan Bamert annulliert. Nur zwei Minuten später schlägt Servette auf der Gegenseite zu. Téo Allix trifft in der 65. Minute zum 3:2 für die Genfer, der eingewechselte David Datro Fofana entscheidet die Partie in der 86. Minute endgültig. Damit endet das bereits im August verschobene Duell, dessen Neuansetzung auf den 16. September wir bereits angekündigt hatten, mit dem zweiten Servette-Auswärtssieg innert vier Tagen.

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Vier Spiele Sperre: Thun muss erneut auf Captain Bürki verzichten

Der FC Thun muss in den kommenden vier Meisterschaftsspielen ohne Captain Marco Bürki auskommen. Die Swiss Football League hat den 33-jährigen Verteidiger nach seiner Roten Karte beim 0:1 gegen die Grasshoppers für vier Partien gesperrt. Besonders bitter für den Schweizer Meister: Für Bürki war es bereits der dritte Platzverweis seit Mitte Mai. Bürki wurde am Samstag in der 38. Minute vom Platz gestellt. Im Duell mit GC-Stürmer Nikolas Muci traf der Thuner Captain seinen Gegenspieler mit dem Ellbogen im Gesicht. Die SFL wertete die Aktion als Tätlichkeit, berücksichtigte bei der Festlegung des Strafmasses allerdings eine vorausgegangene Provokation. Das Resultat ist dennoch einschneidend: Bürki fehlt Thun für vier Meisterschaftspartien. Die Sperre beginnt bereits am Mittwoch. Dann empfängt Thun im Nachholspiel der 4. Super-League-Runde Servette. Die ursprünglich wegen der Europacup-Qualifikation verschobene Begegnung wird um 19.00 Uhr in der Stockhorn Arena angepfiffen. Damit verliert Trainer Gian-Luca Privitelli ausgerechnet in einer weiterhin dicht getakteten Phase seinen erfahrensten Innenverteidiger und Captain.

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Bürki fliegt erneut – Thun verliert 0:1 gegen GC

Der FC Thun kassiert in der Super League den nächsten Rückschlag. Der Schweizer Meister verliert zuhause mit 0:1 gegen die Grasshoppers und muss nach der direkten roten Karte gegen Captain Marco Bürki ab der 38. Minute in Unterzahl spielen. Samuele Bengondo erzielt in der 23. Minute den entscheidenden Treffer für GC. Die Zürcher gehen im Visana Stadion mit ihrer ersten gefährlichen Aktion in Führung. Samuel Krasniqi setzt sich auf der linken Seite durch, über Umwege kommt Manix Guibelalde zum Abschluss. Thun-Goalie Niklas Steffen kann den Ball nur nach vorne abwehren, wo Bengondo zum 1:0 abstaubt. Noch vor der Pause verschärft sich die Lage für den Meister. Bürki trifft Nikolas Muci in einem Luftduell mit dem Ellbogen am Kopf. Schiedsrichter Anojen Kanagasingam zeigt dem Thuner Abwehrchef ohne Zögern die direkte rote Karte.

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