Jan Cadieux beruft fünf Neulinge – Schweizer Nati fordert Weltmeister Finnland
von belmedia Redaktion Allgemein Bern Eishockey Freiburg Magazine nachrichtenticker.ch Nationalmannschaft News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch swisshockey.ch Themen Verbreitung Zürich
Nationaltrainer Jan Cadieux bringt frischen Wind in die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Für die NOCCO Hockey Games vom 5. bis 8. November 2026 in Helsinki nominiert er gleich fünf Spieler, die vor ihrem Debüt in der A-Nationalmannschaft stehen. Gleichzeitig setzt der 46-Jährige auf zehn Silbermedaillengewinner der Heim-WM. Zum Auftakt wartet ausgerechnet Weltmeister Finnland.
Mit den Verteidigern Maximilian Streule von Fribourg-Gottéron und Jan Schwendeler von den ZSC Lions sowie den Stürmern Dario Allenspach, Keanu Derungs und Jamiro Reber erhalten fünf neue Gesichter ihre Chance. Cadieux verbindet damit die Weiterentwicklung der Nationalmannschaft mit dem Ziel, auf internationalem Spitzenniveau konkurrenzfähig zu bleiben.
Aus Tessiner Sicht sind Miles Müller vom HC Ambri-Piotta und Luca Fazzini vom HC Lugano dabei. Ebenfalls nominiert wurden erfahrene Nationalspieler wie Sven Andrighetto, Dean Kukan, Christoph Bertschy und Grégory Hofmann. Nach der Silbermedaille an der Heim-WM 2026 beginnt für die Schweizer Mannschaft eine neue Etappe auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland.
Fünf neue Gesichter im Schweizer Nationalteam
Jan Cadieux setzt bei seinem ersten Aufgebot der neuen Länderspielsaison bewusst auf eine Mischung aus Erfahrung und Perspektive.
Maximilian Streule hat sich bei Fribourg-Gottéron zu einem wichtigen Verteidiger entwickelt. Der 22-Jährige bringt körperliche Präsenz und offensive Qualitäten mit.
Jan Schwendeler erhält nach seinen Leistungen bei den ZSC Lions ebenfalls eine Chance. Für ihn bedeutet die Nomination einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung.
Im Angriff dürfen sich Dario Allenspach von den SCL Tigers, Keanu Derungs vom EHC Kloten und Jamiro Reber von Fribourg-Gottéron erstmals im Kreis der A-Nationalmannschaft präsentieren.
Alle fünf haben nun die Gelegenheit, ihre Qualitäten gegen international etablierte Spieler unter Beweis zu stellen.
Zehn Silbermedaillengewinner sorgen für Erfahrung
Cadieux verzichtet trotz der fünf Neulinge nicht auf ein erfahrenes Grundgerüst.
Mit Christoph Bertschy, Dean Kukan, Christian Marti, Damien Riat, Grégory Hofmann und Sven Andrighetto gehören sechs Akteure zum Aufgebot, die bereits mehr als 100 Länderspiele absolviert haben.
Bertschy kommt auf 140 Einsätze, Kukan auf 139 und Marti auf 118. Riat steht bei 111, Hofmann bei 108 und Andrighetto bei 101.
Insgesamt gehören zehn Mitglieder der Mannschaft an, die im vergangenen Frühjahr an der Heim-WM die Silbermedaille gewonnen hat.
Sie sollen den weniger erfahrenen Spielern Orientierung geben und sicherstellen, dass die Schweiz ihren eingeschlagenen sportlichen Weg fortsetzen kann.
Ambri und Lugano stellen je einen Spieler
Auch die beiden Tessiner National-League-Klubs sind vertreten.
Miles Müller vom HC Ambri-Piotta erhält eine weitere Gelegenheit, sich international zu präsentieren.
Der Stürmer hat sich in der Leventina mit seinem vielseitigen Spiel und seiner Einsatzbereitschaft empfohlen.
Luca Fazzini vom HC Lugano bringt dagegen langjährige Erfahrung und Abschlussqualitäten mit.
Seine Nomination ist auch angesichts der schwierigen personellen Situation bei den Bianconeri bemerkenswert.
Zum Auftakt wartet die Neuauflage des WM-Finals
Das Schweizer Nationalteam beginnt das Turnier am Donnerstag, 5. November, um 17.30 Uhr gegen Finnland.
Damit kommt es zur Neuauflage des WM-Finals 2026. Die Finnen reisen als amtierende Weltmeister nach Helsinki.
Die finnische Nationalmannschaft mit zahlreichen National-League-Spielern verfügt ebenfalls über mehrere neue Gesichter.
Besondere Aufmerksamkeit erhält Roby Järventie vom HC Ambri-Piotta, der erstmals für die finnische A-Nationalmannschaft nominiert wurde.
Auch Kristian Tanus vom HC Ajoie steht vor seinem Debüt.
Am Samstag trifft die Schweiz auf Schweden, ehe am Sonntag das Duell mit Tschechien folgt.
Cadieux will den Schwung der Heim-WM mitnehmen
Für Cadieux ist das Turnier mehr als eine gewöhnliche Standortbestimmung.
Der Nationaltrainer möchte an die Leistungen der Heim-WM anknüpfen und gleichzeitig neue Spieler an das internationale Tempo heranführen.
Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung des Mannschaftsspiels, die taktischen Abläufe und die individuelle Beurteilung der Nominierten.
Die Erkenntnisse aus Helsinki sollen in die weitere Planung der Nationalmannschaft einfliessen.
Bereits vom 10. bis 13. Dezember steht mit den SWISS Ice Hockey Games in Zürich der nächste grosse Termin an.
Dann trifft die Schweiz erneut auf Schweden, Tschechien und Finnland. Für die fünf Debütanten bietet Helsinki somit die erste Gelegenheit, sich für weitere internationale Einsätze zu empfehlen.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert