FC Thun besiegt Basel 3:1 und träumt vom Meistertitel
von belmedia Redaktion Allgemein Bern Schweiz sportaktuell.ch Stadt Thun
Der FC Thun gewinnt das Nachtragsspiel verdient mit 3:1 gegen den FC Basel und sorgt in der ausverkauften Stockhorn Arena für einen weiteren sensationellen Fussballabend. Mit einer solidarischen Teamleistung und viel Energie bringen sich die Thuner in eine hervorragende Ausgangslage im Meisterrennen.
Die Startphase verläuft zunächst ausgeglichen. Die Thuner finden rasch ihren Rhythmus und agieren zunehmend direkter in Richtung gegnerisches Tor. In der 22. Minute kommt es zur ersten grossen Möglichkeit: Elmin Rastoder bringt sich in eine gute Abschlussposition, doch sein Schuss gerät zu zentral.
Die Gastgeber erhöhen nun den Druck – und werden belohnt. In der 28. Minute schaltet Thun mustergültig um: Kastriot Imeri spielt einen langen Ball auf Rastoder, der Tempo aufnimmt, seinen Gegenspieler stehen lässt und scharf zur Mitte passt. Christopher Ibayi ist am ersten Pfosten zur Stelle und lenkt den Ball entscheidend zum 1:0 ins Tor.
Die Partie bleibt intensiv und umkämpft. Noch vor der Pause sorgt eine einstudierte Eckballvariante beinahe für das zweite Tor, doch Imeris Abschluss landet am Pfosten. Auch in den Schlussminuten der ersten Hälfte kommt Thun nochmals zu guten Abschlüssen, Basel-Keeper Marwin Hitz verhindert einen höheren Rückstand. Mit der 1:0-Führung geht es in die Pause.
Nach Wiederanpfiff startet Basel druckvoll und erspielt sich mehrere Eckbälle in Serie, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Stattdessen schlägt Thun erneut zu. In der 53. Minute reagiert Imeri nach einem Foulpfiff blitzschnell und schickt Michael Heule mit einem langen Ball auf die Reise. Der Aussenverteidiger kontrolliert stark, setzt sich im Strafraum durch und schiebt souverän zum 2:0 ein — sein erster Super League Treffer!
Die Gäste reagieren sofort, Shaqiri verbucht einen Abschluss, welchen Niklas Steffen im Thuner Tor souverän pariert. Doch kurz darauf gelingt den Gästen durch Julien Duranville der Anschlusstreffer. Die Thuner aber bleiben ruhig.
Nur wenige Minuten später ist es wieder Heule, der mit einem kraftvollen Antritt seinen Gegenspieler überläuft, das Auge hat und auf den freistehenden Rastoder querlegt. Der Stürmer vollendet souverän zum 3:1.
In der Schlussphase verteidigt Rot-Wyss solidarisch und lässt nichts mehr anbrennen. Getragen von über 10’000 Fans bringt der FC Thun den verdienten Heimsieg kompromisslos ins Trockene.
Mit diesem Erfolg erspielt sich die Mannschaft von Mauro Lustrinelli eine herausragende Ausgangslage: Gewinnt Thun am kommenden Samstag gegen den FC Lugano, ist der erste Schweizer Meistertitel der Klubgeschichte Tatsache.
HOPP THUN!
Quelle: FC Thun
Bildquelle: FC Thun