FC Thun verliert trotz starkem Auftritt in Lugano mit 0:1
von belmedia Redaktion Allgemein Bern Schweiz sportaktuell.ch Stadt Thun
Trotz engagiertem Auftritt müssen die Thuner die Heimreise aus dem Tessin ohne Punkte antreten. Der FC Lugano gewinnt im Stadio di Cornaredo mit 1:0.
Beide Teams suchen von Beginn weg den Weg nach vorne, ein Abtasten gibt es nicht. Bereits in der 6. Minute kommt das Heimteam zur ersten Grosschance: Die Luganesi schalten schnell um, Ex-Thuner Daniel Dos Santos legt für Renato Steffen auf, dessen Abschluss am Aussenpfosten landet.
Auch der FC Thun meldet sich offensiv an. Nach einer Viertelstunde setzt sich Rastoder stark durch, legt sich den Ball jedoch etwas zu weit vor. Lugano bleibt nach langen Pässen gefährlich, doch die Thuner Defensive hält dagegen.
Die beste Möglichkeit der Thuner gehört Kastriot Imeri: Brighton Labeau legt einen hohen Ball geschickt ab, Imeris Abschluss streift die Oberkante der Latte. Mit zunehmender Spieldauer übernehmen die Thuner immer mehr die Kontrolle. Ethan Meichtry zieht nach rund 30 Minuten aus der Distanz ab, Amir Saipi kann jedoch parieren. Kurz vor der Pause kommt Lugano nochmals doppelt zum Abschluss, doch Niklas Steffen bleibt aufmerksam. Trotz Chancen auf beiden Seiten geht es torlos in die Halbzeit – auch weil den Teams im letzten Moment die Präzision fehlt.
Nach dem Seitenwechsel starten die Thuner druckvoll. Nur wenige Minuten sind gespielt, als Meichtry gefährlich zur Mitte spielt. Imeri verpasst im Zentrum um Zentimeter, und auch Michael Heule kommt nicht mehr ganz ran und trifft lediglich den Pfosten.
In der 59. Minute fällt dann der erste Treffer des Abends – in einer Phase, in der Thun mehr vom Spiel hat. Daniel Dos Santos zieht ab und trifft sehenswert in die rechte obere Ecke zur Führung für Lugano.
Der Torerfolg verleiht den Hausherren Auftrieb, doch die Thuner werfen weiterhin alles nach vorne und verteidigen gleichzeitig engagiert. Schnell geht’s für Rot-Wyss mit dem eingewechselten Furkan Dursun: er zieht davon, sieht in der Mitte Elmin Rastoder, doch das Zuspiel wird geblockt. Auch nach Eckbällen werden die Thuner zweimal gefährlich, der Ball landet aber nicht hinter der Torlinie. In der Nachspielzeit bietet sich noch die grösste Ausgleichschance: Nils Reichmuth setzt sich zwischen den Verteidigern durch, doch Saipi pariert entscheidend.
So muss der FC Thun trotz guter Leistung und zahlreicher Abschlüsse ohne Punkte die Rückreise antreten. Die Mannschaft von Mauro Lustrinelli lässt nur wenig zu, bleibt offensiv jedoch unbelohnt.
Weiter geht es für den FC Thun am Samstagabend mit dem Heimspiel gegen den FC Basel. Die bereits ausverkaufte Partie in der Stockhorn Arena wird um 20.30 Uhr angepfiffen.
HOPP THUN!
Quelle: FC Thun
Bildquelle: FC Thun